Cannabis & Führerschein: Was nach der Legalisierung gilt
Seit der Teil-Legalisierung herrscht Unsicherheit: Was gilt für Cannabis am Steuer? Der aktuelle THC-Grenzwert, wann eine MPU droht und wann nicht – kompakt erklärt.
Seit der Teil-Legalisierung von Cannabis fragen sich viele: Was bedeutet das fürs Autofahren und den Führerschein? Hier die wichtigsten Punkte – ruhig und sachlich erklärt.
Der THC-Grenzwert
Seit August 2024 gilt im Straßenverkehr ein THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml Blutserum. Strengere Regeln gelten weiterhin für Fahranfänger in der Probezeit, für unter 21-Jährige sowie bei Mischkonsum mit Alkohol.
Wann (k)eine MPU droht
Cannabis wurde weitgehend mit Alkohol gleichgestellt. Ein einmaliger Verstoß knapp über dem Grenzwert führt für Ersttäter in der Regel nicht mehr automatisch zur MPU. Anders sieht es aus bei:
- wiederholten Verstößen,
- sehr hohen akuten THC-Werten,
- Anzeichen für regelmäßigen Konsum oder Abhängigkeit,
- Mischkonsum mit Alkohol.
Was Sie tun sollten
Wenn Behörde oder Polizei involviert sind, klären Sie über eine Akteneinsicht, was genau vorgeworfen wird. Wird eine MPU angeordnet, zählt – wie bei Alkohol – eine glaubwürdige, belegte Verhaltensänderung.
Fazit
Die Regeln haben sich gelockert, sind aber nicht verschwunden. Wer die Grenzwerte kennt und im Ernstfall früh handelt, behält die Kontrolle. Im kostenlosen Erstgespräch schätzen wir ein, ob bei Ihnen eine MPU droht.
Häufige Fragen zum Thema
Wie hoch ist der THC-Grenzwert am Steuer?
Seit August 2024 gelten 3,5 ng/ml Blutserum. Für Fahranfänger und bei Mischkonsum gelten strengere Regeln.
Droht beim ersten Verstoß sofort eine MPU?
Für Ersttäter in der Regel nicht mehr automatisch – erst bei Wiederholung, sehr hohen Werten oder Mischkonsum.
Gilt für Fahranfänger etwas anderes?
Ja. In der Probezeit und unter 21 gelten strengere Vorgaben.
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