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Sascha P. Forbach 4,9 · 99 Google-BewertungenAlkohol-MPU

Führerschein weg wegen Alkohol – was tun? Die ersten Schritte

Mit Alkohol erwischt, Führerschein weg – und jetzt? Die ruhige, ehrliche Schritt-für-Schritt-Anleitung für die erste Zeit nach der Kontrolle.

Von Sascha P. Forbach, VerkehrstherapeutVeröffentlicht: Lesezeit: 6 Min.

Eine Alkoholkontrolle, der Führerschein ist weg – und plötzlich ist alles unklar. Das Wichtigste zuerst: Ruhe bewahren. Wer jetzt strukturiert vorgeht, verliert keine unnötige Zeit. Hier die ersten Schritte.

1. Nichts überstürzen, keine voreiligen Angaben

Machen Sie gegenüber Behörden keine unüberlegten Aussagen. Warten Sie das weitere Verfahren ab und holen Sie sich fachliche Einschätzung.

2. Akteneinsicht beantragen

Über einen Fachanwalt für Verkehrsrecht klären Sie den genauen Anlass und die Fragestellung der Behörde. Das ist die Grundlage für alles Weitere – und vermeidet falsche Annahmen.

3. Klären: Kommt überhaupt eine MPU?

Bei Alkohol hängt das vom Wert ab: ab 1,6 Promille wird die MPU fast immer angeordnet, ab 1,1 Promille kann sie seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (2021) auch bei Ersttätern verlangt werden. Eine erste Orientierung gibt unser kostenloser Selbsttest.

4. Fristen im Blick behalten

Die Fahrerlaubnisbehörde setzt Fristen. Notieren Sie diese und beantragen Sie bei Bedarf eine Fristverlängerung – so geraten Sie nicht unter Druck.

5. Früh entscheiden: Abstinenz ja oder nein?

Falls ein Abstinenznachweis nötig ist, zählt jeder Monat. Wer früh und korrekt startet, verliert keine Zeit. Ob Abstinenz nötig ist oder kontrolliertes Trinken reicht, sollte fachlich geprüft werden – nicht raten.

6. Kostenloses Erstgespräch nutzen

In einem vertraulichen Erstgespräch ordnen wir Ihren Fall ein und zeigen Ihnen den schnellsten, ehrlichen Weg zurück zum Führerschein – ohne Druck und ohne leere Versprechen.

Hinweis
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Die Rechtslage – besonders zu Cannabis – entwickelt sich weiter. Maßgeblich ist immer Ihr individueller Bescheid und die geltende Gesetzeslage.
Sascha P. Forbach
Sascha P. Forbach

Verkehrstherapeut und Gründer von MPU Point. Seit 2016 begleite ich mit meinem Team Menschen auf dem Weg zurück zum Führerschein – ehrlich, persönlich und ohne leere Versprechen.

Zuletzt geprüft: Oktober 2026 · Mehr über mich

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Thema

Brauche ich nach einer Alkoholfahrt immer eine MPU?

Nicht immer. Ab 1,6 Promille fast sicher; ab 1,1 Promille kann sie seit 2021 auch bei Ersttätern angeordnet werden. Der genaue Anlass ergibt sich aus der Akte.

Was ist der wichtigste erste Schritt?

Ruhe bewahren und Akteneinsicht beantragen (über einen Fachanwalt für Verkehrsrecht), um den genauen Anlass zu kennen.

Sollte ich sofort mit Abstinenz beginnen?

Wenn ein Nachweis wahrscheinlich ist, lohnt ein früher, korrekter Start – sonst verlieren Sie Monate. Lassen Sie vorher kurz prüfen, was in Ihrem Fall nötig ist.

Ihre Vorbereitung

Alles aus einer Hand. Zu einem festen Preis.

  • Einzelsitzungen, nur Sie und Ihr Verkehrstherapeut. Keine Gruppe, kein Auswendiglernen.
  • Akteneinsicht über unseren Partneranwalt Rechtsanwalt Dr. Robin Kinzler aus Düsseldorf. Wir kennen Ihre Akte, bevor es losgeht.
  • Realistische MPU-Simulation. Sie üben das Gutachtergespräch, bis Sie sich sicher fühlen.
  • 100 % online, flexible Termine. Auch abends, von überall in Deutschland.
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