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Sascha P. Forbach 4,9 · 99 Google-BewertungenVorbereitung

MPU wegen Aggression oder Gewaltdelikt: Was geprüft wird und wie Sie bestehen

Nicht jede MPU dreht sich um Alkohol oder Drogen. Bei Aggressionsdelikten geht es um Ihr Verhalten – wir erklären, worauf es ankommt.

Von Sascha P. Forbach, VerkehrstherapeutVeröffentlicht: Lesezeit: 5 Min.

Eine MPU kann auch wegen Aggression im Straßenverkehr oder einer Gewaltstraftat angeordnet werden – etwa nach Nötigung, Körperverletzung oder massiven Beleidigungen. Hier geht es nicht um Konsum, sondern um Ihre Impulskontrolle und Ihr Verhalten.

Was der Gutachter sehen will

Im Zentrum steht die Frage: Haben Sie verstanden, wie es zu der Tat kam, und können Sie künftig auch in Stresssituationen ruhig und kontrolliert bleiben? Der Gutachter prüft eine glaubhafte, stabile Verhaltensänderung – keine reine Reue.

Typische Anlässe

  • Nötigung oder Bedrängen im Straßenverkehr,
  • Körperverletzung (auch außerhalb des Verkehrs),
  • wiederholte Beleidigungen / „Verkehrsrowdy"-Verhalten,
  • Eintragungen, die auf ein erhöhtes Aggressionspotenzial hindeuten.

So bereiten wir Sie vor

Wir arbeiten die Auslöser ehrlich auf, entwickeln konkrete Strategien zur Impulskontrolle (die zu Ihrem Alltag passen) und üben das Gespräch realistisch. So zeigen Sie dem Gutachter eine nachvollziehbare Veränderung statt auswendig gelernter Sätze.

Hinweis
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Die Rechtslage – besonders zu Cannabis – entwickelt sich weiter. Maßgeblich ist immer Ihr individueller Bescheid und die geltende Gesetzeslage.
Sascha P. Forbach
Sascha P. Forbach

Verkehrstherapeut und Gründer von MPU Point. Seit 2016 begleite ich mit meinem Team Menschen auf dem Weg zurück zum Führerschein – ehrlich, persönlich und ohne leere Versprechen.

Zuletzt geprüft: Oktober 2026 · Mehr über mich

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Thema

Brauche ich bei einer Aggressions-MPU einen Abstinenznachweis?

In der Regel nicht – es sei denn, zusätzlich liegt ein Alkohol- oder Drogenanlass vor. Im Kern geht es um Ihr Verhalten und Ihre Impulskontrolle.

Zählt auch eine Tat außerhalb des Straßenverkehrs?

Ja. Auch Gewaltdelikte ohne Bezug zum Verkehr können zu einer MPU mit Fragestellung zum Aggressionspotenzial führen.

Wie weise ich eine Veränderung nach?

Durch nachvollziehbare, im Alltag erprobte Strategien zur Impulskontrolle – oft unterstützt durch ein Anti-Aggressions- oder Verkehrstherapie-Angebot.

Ihre Vorbereitung

Alles aus einer Hand. Zu einem festen Preis.

  • Einzelsitzungen, nur Sie und Ihr Verkehrstherapeut. Keine Gruppe, kein Auswendiglernen.
  • Akteneinsicht über unseren Partneranwalt Rechtsanwalt Dr. Robin Kinzler aus Düsseldorf. Wir kennen Ihre Akte, bevor es losgeht.
  • Realistische MPU-Simulation. Sie üben das Gutachtergespräch, bis Sie sich sicher fühlen.
  • 100 % online, flexible Termine. Auch abends, von überall in Deutschland.
  • Lernplattform inklusive. Über 2.000 Quizfragen und 120 Videos für die Zeit zwischen den Sitzungen.
Komplette Vorbereitung1.650 €Fester Preis · Ratenzahlung möglich · Sie kennen alle Kosten vorher
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