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Sascha P. Forbach 4,9 · 99 Google-BewertungenAblauf & Vorbereitung

Alkoholverzicht oder kontrolliertes Trinken – was passt zu mir?

Bei der Alkohol-MPU gibt es zwei Wege: vollständige Abstinenz oder kontrolliertes Trinken. Welcher zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Fall ab – und die falsche Wahl kostet Sie die MPU.

Von Sascha P. Forbach, VerkehrstherapeutVeröffentlicht: Lesezeit: 5 Min.

Bei der Alkohol-MPU stehen zwei Strategien zur Wahl: vollständige Abstinenz oder kontrolliertes Trinken. Welcher Weg zu Ihnen passt, entscheidet sich nicht nach Wunsch, sondern nach Ihrem Fall. Die falsche Wahl ist einer der häufigsten Gründe fürs Durchfallen.

Wann Abstinenz nötig ist

Bei hohen Promillewerten (Richtwert ab 1,6 Promille), bei Hinweisen auf eine Abhängigkeit oder bei wiederholten Alkoholfahrten erwartet der Gutachter in der Regel nachgewiesene Abstinenz – über 6 oder 12 Monate. Kontrolliertes Trinken ist hier meist nicht glaubwürdig.

Wann kontrolliertes Trinken möglich ist

War es ein einmaliger Vorfall mit eher niedrigem Wert und gibt es keine Anzeichen für ein Alkoholproblem, kann ein dauerhaft kontrollierter, maßvoller Umgang der passende Weg sein. Voraussetzung: Sie können glaubhaft und stabil zeigen, dass Sie Konsum und Fahren sicher trennen.

Worauf es ankommt

  • Ehrliche Selbsteinschätzung: Der Weg muss zu Ihrem echten Konsumverhalten passen – nicht zu dem, was bequemer klingt.
  • Stabile Veränderung: Egal welcher Weg – der Gutachter will eine nachvollziehbare, dauerhafte Verhaltensänderung sehen.
  • Konsistenz zur Akte: Werte und Vorgeschichte müssen zu Ihrer Darstellung passen.

Fazit

Abstinenz oder kontrolliertes Trinken ist die wichtigste Weichenstellung Ihrer Alkohol-MPU. Lassen Sie früh klären, welcher Weg bei Ihnen realistisch ist – im kostenlosen Erstgespräch schätzen wir das ehrlich ein.

Hinweis
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Die Rechtslage – besonders zu Cannabis – entwickelt sich weiter. Maßgeblich ist immer Ihr individueller Bescheid und die geltende Gesetzeslage.
Sascha P. Forbach
Sascha P. Forbach

Verkehrstherapeut und Gründer von MPU Point. Seit 2016 begleite ich mit meinem Team Menschen auf dem Weg zurück zum Führerschein – ehrlich, persönlich und ohne leere Versprechen.

Zuletzt geprüft: Oktober 2026 · Mehr über mich

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Thema

Kann ich mir aussuchen, ob ich Abstinenz mache?

Nur bedingt. Bei hohen Werten oder Abhängigkeitshinweisen wird Abstinenz erwartet; kontrolliertes Trinken ist dann nicht glaubwürdig.

Ab welcher Promille ist Abstinenz üblich?

Als Richtwert gilt ab etwa 1,6 Promille – aber entscheidend ist immer der Einzelfall.

Was, wenn ich den falschen Weg wähle?

Eine unglaubwürdige Strategie ist ein häufiger Grund fürs Nichtbestehen. Deshalb sollte die Wahl gut begründet sein.

Ihre Vorbereitung

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